Aufgabenverteilung zwischen ZIV und IVVen

Das Zentrum für Informationsverarbeitung ist für Aufgaben von umfassender Bedeutung für die gesamte Universität und außerhalb der unmittelbaren Interessen- und Entscheidungssphäre der dezentralen IV-Versorgungseinheiten zuständig. Zu diesen Aufgaben gehören beispielsweise Planung, Aufbau und Betrieb des Hochschulnetzes, der Betrieb von Gateways zu externen Netzen, die Deckung von Spitzenbedarf an Rechenkapazität durch vernetzte Rechner, Test und Beratung bei neuen Informationstechnologien, Beratung in Hardware-, Betriebssystem- und Anwendungsfragen vor allem im übergreifenden Bereich. Das ZIV ist also vor allem ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für alle Belange der IV-Infrastruktur. Es erledigt sowohl zentrale, universitätsumfassende als auch dezentrale Aufgaben, soweit diese nicht den IV-Versorgungseinheiten zugeordnet sind. Kurse zur Aus- und Weiterbildung werden in Absprache mit den Fachbereichen angeboten. Das ZIV wird die individuelle Betreuung der Nutzerinnen und Nutzer nur noch in wenigen Ausnahmefällen, nämlich bei nicht weit verbreiteten Standard-Anwendungen oder selten auftretenden Systemfehlern wahrnehmen. In der Regel sind für alle Fragen der IV zunächst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IV-Versorgungseinheiten zu kontaktieren.

In den IV-Versorgungseinheiten (IVV) werden mit Vorrang fachspezifische und regelmäßig anfallende Aufgaben zur Unterstützung der Nutzer wahrgenommen und vor Ort Arbeitsplatzrechner und Workstations betreut. Die Zahl der IVVen ist so gewählt, daß einerseits kritische Größen für den Personal- und Mitteleinsatz entstehen, andererseits aber auch noch eine vernünftige Koordination untereinander und mit dem ZIV möglich ist. Bei IVVen, die mehrere Fachbereiche bedienen, werden fachspezifische Belange angemessen berücksichtigt, wesentlich ist jedoch eine gemeinsame Koordinierung, Weiterbildung und Investitionsplanung sowie die Gewährleistung einer personellen Kontinuität.